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NAFLD & NASH – schon davon gehört?

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Hinter diesen beiden Abkürzungen verstecken sich zwei Erkrankungen, die vor allem durch unseren heutigen Wohlstand hervorgerufen werden. NAFLD steht für non-alcoholic fatty liver disease und beschreibt eine Fettleber, die nicht durch chronischen Alkoholkonsum bedingt ist. NASH oder non-alcoholic steatohepatitis ist das fortgeschrittene Stadium, bei der die Leber zusätzlich entzündliche Veränderungen aufweist.

Hauptproblem Adipositas

Laut dem österreichischen Ernährungsbericht 2017 (zum Gesamtbericht) sind 41 % der untersuchten Bevölkerung übergewichtig bzw. adipös.  Männer sind häufiger betroffen als Frauen und im Allgemeinen weisen höhere Altersklassen auch höhere Raten an Übergewicht und Adipositas auf als die jüngeren Altersklassen. Am stärksten von Adipositas sind 51- bis unter 65-jährige Männer betroffen, bei denen 68 % über dem Normalgewicht liegen.

 


Wussten Sie schon:

Der Body Mass Index (BMI) ist eine häufig verwendete Kennzahl, um den Ernährungszustand eines Menschen zu beurteilen. Er errechnet sich wie folgt:
BMI = Körpergewicht / (Körpergewicht in m)²

Beispiel: 70kg / (1,65m)² = 25,7 kg/m² BMI

Zur Beurteilung des BMI wird in der Regel folgendes Schema herangezogen:

< 18,5 kg/m² =

Untergewicht

18,5 - 24,9 kg/m² =

Normalgewicht

25 - 29,9 kg/m² =

Übergewicht

> 30 kg/m² =

Fettleibigkeit (= Adipositas)


 

Dass die Fettleibigkeit ein entscheidender Risikofaktor für die Entstehung verschiedenster Erkrankungen wie  Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Gelenkserkrankungen darstellt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. In den vergangenen Jahren ist jedoch auch die Schädigung der Leber durch die Adipositas immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Man schätzt, dass in Europa etwa 30 % der Bevölkerung eine nicht-alkoholische Fettleber aufweisen und in Anbetracht der steigenden Übergewichtsraten wird diese Zahl in der Zukunft weiter ansteigen. Relevant für die Entstehung einer NAFLD sind außerdem ein gestörter Zuckerstoffwechsel (Diabetes mellitus) und ein gestörter Fettstoffwechsel (z. B: Hypercholesterinämie).

“Aber ich habe doch keine Beschwerden!”

In der Praxis haben viele Patienten mit einer Fettleber – zumindest zu Beginn – tatsächlich keine Beschwerden. Was die Erkrankung nicht weniger gefährlich macht. Ein Fortschreiten führt zu entzündlichen Veränderungen in der Leber und kann letztendlich in einer Leberzirrhose enden. Dies bedeutet, dass Leberzellen so stark geschädigt sind, dass sie ihrer Funktion nicht mehr nachkommen können und man diese Zellen aber auch nicht wieder “reparieren” kann. In Anbetracht der Tatsache, dass die Leber ein zentrales Stoffwechselorgan im Körper und damit lebensnotwendig ist – kein erstrebenswerter Zustand!

Balsam für die Leber

Die gute Nachricht: Sie haben es in der Hand! Der erste Therapieansatz bei einer nicht-alkoholischen Fettleber ist – wie so oft – eine sogenannte “Lifestyle-Änderung”. Gemeint ist damit eine Steigerung der körperlichen Aktivität und eine Umstellung der Ernährung. Ziel ist eine Gewichtsreduktion, um die Leber zu entlasten und die Verfettung der Leber rückgängig zu machen. Die Ernährung sollte ausgewogen sein, eine ausreichende Eiweißzufuhr gewährleisten und besonderes Augenmerk auf die Kohlenhydrat- und Fettzufuhr legen. Eine kompetente Ernährungsberatung durch eine Diätologin unterstützt Sie bei der praktischen Umsetzung in Ihrem Alltag. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf und vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch.

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